18 MAI 2018 - 19h - Schloss Leuk

ENSEMBLE MODERN (Frankfurt)

 

Photo: Vincent Stefan

 

ENSEMBLE MODERN

Christian Hommel, Oboe
Johannes Schwarz, Fagott
Sava Stoianov, Trompete

Seit seiner Gründung 1980 zählt das Ensemble Modern (EM) zu den führenden Ensembles für Neue Musik. Derzeit vereint es 20 Solisten aus Argentinien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Griechenland, Indien, Israel, Japan, den USA und der Schweiz, deren Herkunft den kulturellen Hintergrund dieser Formation bildet. Das in Frankfurt am Main beheimatete Ensemble ist seit 1987 eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) mit den Musikern als Gesellschaftern. Bekannt für seine einzigartige Arbeits- und Organisationsweise ohne künstlerischen Leiter, werden Projekte, Koproduktionen und finanzielle Belange gemeinsam entschieden und getragen. Seine unverwechselbare programmatische Bandbreite umfasst Musiktheater, Tanz- und Videoprojekte, Kammermusik, Ensemble- und Orchesterkonzerte. Tourneen und Gastspiele führen das Ensemble Modern jährlich in etwa 100 Konzerten zu den renommiertesten Festivals und herausragenden Spielstätten weltweit wie u.a. Salzburger Festspiele, Bregenzer Festspiele, Wien Modern, Festival d'Automne à Paris, Holland Festival, Klangspuren Schwaz, Berliner Festspiele, Ruhrtriennale und Lucerne Festival, Wigmore Hall, Cité de la Musique, Tokyo Wondersite, Concertgebouw Amsterdam, Elbphilharmonie, Kölner Philharmonie, Konzerthaus Berlin, Festspielhaus Baden-Baden. In Frankfurt am Main präsentiert das Ensemble Modern in seiner Abonnementreihe in der Alten Oper Frankfurt neuste Werke und Entwicklungen. In Kooperation mit der Oper Frankfurt finden regelmäßig Musiktheaterproduktionen sowie die Werkstattkonzertreihe ›Happy New Ears‹ statt, die zentrale Werke und Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts vorstellt und erläutert. Seit 2011 veranstaltet das Ensemble Modern gemeinsam mit dem hr-Sinfonieorchester das Festival ›cresc... - Biennale für Moderne Musik Frankfurt Rhein Main‹. In enger Zusammenarbeit mit Komponisten, verbunden mit dem Ziel größtmöglicher Authentizität, erarbeiten die Musiker jedes Jahr durchschnittlich 70 Werke neu, darunter etwa 20 Uraufführungen. So entstanden außergewöhnliche und oftmals langjährige Zusammenarbeiten wie u.a. mit John Adams, George Benjamin, Peter Eötvös, Heiner Goebbels, Hans Werner Henze, Mauricio Kagel, György Kurtág, Helmut Lachenmann, György Ligeti, Benedict Mason, Karlheinz Stockhausen, Steve Reich oder Frank Zappa. Neben seinen vielfachen Konzertaktivitäten präsentiert das Ensemble Modern die Ergebnisse seiner Arbeit auch in regelmäßigen Radio- und CD-Produktionen, die vielfach ausgezeichnet wurden u.a. mit dem ECHO und dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik, und mehrfach mit dem Grammy nominiert wurden. Fast 30 der insgesamt mehr als 150 CD-Produktionen erschienen im eigenen Label Ensemble Modern Medien. 2003 wurde das Ensemble Modern von der Kulturstiftung des Bundes zu einem ›Leuchtturm‹ zeitgenössischer Kultur in Deutschland erklärt. Im gleichen Jahr bündelte das Ensemble Modern mit Gründung der Internationalen Ensemble Modern Akademie (IEMA) seine bereits bestehenden Aus- und Weiterbildungsprojekte unter einem Dach, um gezielt das musikalische Erbe der Moderne weiterzugeben. In eigens für unterschiedlichste Zielgruppen entwickelten Formaten bietet die IEMA seither den Masterstudiengang ›Zeitgenössische Musik‹ für professionelle junge Musiker in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main sowie internationale Meisterkurse, Kompositionsseminare und Schulprojekte an und widmet sich damit der Vermittlung unterschiedlichster zeitgenössischer musikalischer Strömungen und eines offenen, kreativen Umgangs mit künstlerischen Prozessen. Das Ensemble Modern wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, die Stadt Frankfurt sowie über die Deutsche Ensemble Akademie e.V. durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und die GVL. Die Musikerinnen und Musiker des Ensemble Modern danken der Aventis Foundation für die Finanzierung eines Sitzes in ihrem Ensemble. hr2-kultur – Kulturpartner des Ensemble Modern

https://www.ensemble-modern.com/

 

PROGRAMM

Vito Žuraj
Quiet, please
for three brass mouthpieces (2014)
3’

Jörg Birkenkötter
bel Canto
für Oboe solo (2013/14)
15'

Chikage Imai
Osmosis Phoneme
Version für Trompete und Oboe (2007/2018)
8’

Pierluigi Billone
Legno Edre II EDRE für Fagott solo (2004)
13’

Samir Odeh-Tamimi
Solo für Oboe (2011)
5’

Liza Lim
Roda
für Trompete solo (2017)
12’ (Schweizer Erstaufführung)

Gerhard Stäbler
Hart auf hart (1986)
5’

 

 

KOMPONISTEN

Vito Žuraj.

Vito Žuraj (* 7. Mai 1979 in Maribor, Slowenien) ist ein slowenischer Komponist. Žuraj studierte von 1997 bis 2002 Komposition und Musiktheorie bei Marko Mihevc an der Musikakademie Ljubljana, Slowenien. Danach setzte er von 2001 bis 2004 sein Kompositionsstudium an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden bei Jörg Herchet und Lothar Voigtländer fort. Es folgte ein Aufbaustudium in Komposition (2004–2006) bei Wolfgang Rihm und ein Studium der Musikinformatik (2006–2009) bei Thomas Alexander Troge, beides an der Hochschule für Musik Karlsruhe. 2009–2010 war Žuraj Stipendiat bei der Internationale Ensemble Modern Akademie. Von 2010 bis 2012 hatte er ein Stipendium der „Deutsche Bank Stiftung Akademie Musiktheater heute“ inne. 2012 wurde Vito Žuraj beim „57. Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart“ für sein Werk „Changeover“ mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Die Deutsche Akademie Rom Villa Massimo wählte Žuraj für das Jahr 2014 als Stipendiat für die Villa Massimo in Rom aus. Er erhielt 2012 das Wolfgang-Rihm-Stipendium der Hoepfner-Stiftung und 2016 den Claudio-Abbado-Kompositionspreis der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker. Seit 2007 ist Vito Žuraj auch in der Lehre tätig. Zunächst als Lehrbeauftragter für Instrumentenkunde, Instrumentation und Gregorianischen Choral an der Hochschule für Musik Karlsruhe, ab 2014 als Lehrbeauftragter für Musiktheorie an der Musikakademie Ljubljana.

https://de.wikipedia.org/wiki/Vito_%C5%BDuraj

 

Jörg Birkenkötter.

Jörg Birkenkötter (* 19. Mai 1963 in Dortmund) ist ein deutscher Komponist. Birkenkötter studierte Komposition (bei Nicolaus A. Huber) und Klavier an der Folkwang Hochschule in Essen und im Aufbaustudium Komposition bei Helmut Lachenmann an der Musikhochschule Stuttgart. Nach verschiedenen Lehraufträgen hatte er 2002 eine Vertretungsprofessur für Komposition an der Musikhochschule Frankfurt/Main inne, 2005/06 eine Gastprofessur an der Hansei Universität und die Leitung einer Meisterklasse Komposition an der Yonsei-Universität in Seoul, Korea. Seit 2011 ist er Professor für Komposition an der Hochschule für Künste, Bremen. Jörg Birkenkötter schreibt überwiegend Orchester- und Kammermusik, Vokalwerke nehmen nur einen kleinen Raum ein. Seine Werke lassen sich „als ein immer wieder neues Angebot zur Reflexion,“ verstehen. Bewusst in der Tradition der europäischen Kunstmusik stehend verbindet er diese Tradition mit dem erweiterten Klangspektrum aktueller Musik. Prägend für sein Schaffen ist „jener integrative, Zusammenhänge neu stiftende Zug“

https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rg_Birkenk%C3%B6tter

 

Chikage Imai.

Chikage Imai was born in Nagoya (Japan) and studied with Akihiko Matsui at Aichi Prefectural University of Fine Arts and Music. She met and was inspired by Joji Yuasa – a notable Japanese composer – at Composium 2002 and he became familiar with her music at the Akiyoshidai summer seminar that same year, since which he has been her mentor. Moving to Europe in 2003, Imai continued to study composition with Wim Henderickx and Fabio Nieder at Conservatorium van Amsterdam where she received her bachelor and master’s diplomas, supported by Rohm Music foundation. Imai’s musical activity has been broadened internationally through her first successful chamber ensemble piece Vectorial Projection I – bouncing ball (2006). The piece was premiered by Nieuw Ensemble under Lucas Vis and performed again in Gaudeamus muzikweek, the work was also awarded an honorable mention by the 28th Irino Prize for Chamber Music. In 2008 Vectorial Projection IV – fireworks was commissioned by Festival d’Automne á Paris and premiered by Irvine Arditti and Nieuw Ensemble under Yoichi Sugiyama. Verbarizing (2009) was composed for Ayako Okubo’s concert by Hanatsu mirior. Simulgenesis (2009) was written for the 4th International Composition Seminar of the International Ensemble Modern Academy and this piece led Westdeutschen Rundfunks to commission Imai to write a piece for Ensemble Modern. The piece, Morphing - state of matter (2011) was premiered by the ensemble under Johannes Kalitzke at Wittener Tage für neue Kammermusik and broadcasted on WDR3 program. In 2012 towards G (2012) was commissioned by Music from Japan and the piece was premiered in New York, U.S.A. H into H written for horn and harpsichord received the an honorable mention by Prix Annalie de Man Prize. Arcs (2013) was written for a notable recorder player, Toshiya Suzuki’s recital. It was the first time that Imai composed for a Japanese traditional instrument, Shô and Koto in this piece. Futhermore she was invited for contemporary music workshops such as De Componist(NL), Ostrava Days (CZ), Akiyoshidai summer seminar(JP) and more. In 2013 Imai founded an organization “Seainx project” to introduce contemporary music in Nagoya, Japan. Since then she has been organizing lecture & concert “Crossboundary” featured only one instrument and invited Ernest Rombout, Nanae Yoshimura and so on. For this concert series she write small pieces for each instrument and they became her miniature composition series. She is involved in projects working on with other artists and art forms, including visual art and stage design, among others. One of her biggest cross media art work Synecdochism I <impulse> (2008), premiered by Duo Miako Klein & Sava Stoiano in Suite Muziekweek, is concerned an idea “breathing” in a manner of Japanese traditional cultures to think about “perception”. This experiment brought out Synecdochism II <continuity> (2016) which is based on the idea of Noh theatre and premiered in Aichi triennale 2016. Imai’s music is published Muzikproduktion Dabringhaus und Grimm and Ensemble Modern Media. Through being an honorary research associate at Royal Holloway, University of London, she is currently an artistic director of Seainx project.

http://www.chikageimai.net/about.html

 

Pierluigi Billone.

Pierluigi Billone, 1960 in Italien geboren, lebt in Wien. Er studierte bei Salvatore Sciarrino und Helmut Lachenmann. Seine Musik wurde von den wichtigsten Interpreten und Ensembles zu hören, u.a. in Wien Modern, Festival d’Automne Paris, Donaueschinger Musiktagen, Wittener Tagen für neue Kammermusik, Eclat-Stuttgart, Ultraschall-Berlin, Musica Viva München, TFNM Zürich, Ars Musica Bruxelles, Huddersfield NMF, World Music Days Wroclaw, Biennale Zagreb, Boston, New York, Monday Ev. Concerts Los Angeles, Bendigo Festival Sidney. Zahlreiche Rundfunkübertragungen (BBC, WDR, SDR, BRD, NDR, ORF, DRS, RCE, RF, NR) haben ihn auch über Europa hinaus bekannt gemacht. Für seine Werke erhielt er den Kompositionspreis der Stadt Stuttgart (1993), den Busoni-Kompositionspreis der Akademie der Künste Berlin (1996), den Wiener Internationalen Kompositionspreis (2004), den Ernst-Krenek-Preis der Stadt Wien (2006) und den Kompositionspreis der Ernst von-Siemens-Musikstiftung München ausgezeichnet (2010). Pierluigi Billone war 2006-2008 Gastprofessor für Komposition an der Kunstuniversität Graz, in 2009 an der Musikhochschule Frankfurt, von 2010 bis 2012 wieder an der Kunstuniversität Graz und in 2017 an der ESMUC von Barcelona. Er wird regelmäßig als Dozent eingeladen, Kompositionskurse und Gastvorlesungen zu halten von internationalen Institutionen, u.a.: IEMA-Ensemble Modern Akademie 2008, Harvard University 2010, Columbia University NY 2010, MCME International Academy Russland 2011, Ferienkurse Darmstadt 2010, 2012, 2014, 2018, Impulse Akademie Graz 2011, 2013, 2015, 2017, 2019, Tzlil Meducan Israel 2011, 2014, 2015, MCIC Madrid 2015, 2016, 2017, Boston University 2015, New York University 2015, Composit-Rieti 2015, 2016, 2017. Seine Musik erscheint auf den CD-Labels: Kairos, Stradivarius, Col-legno, Durian, EMSA, NEOS und Ein_Klang.

http://www.pierluigibillone.com/de/biographie/

 

Samir Odeh-Tamimi.

Samir Odeh-Tamimi (*5. Januar 1970 in Jaljuliya bei Tel Aviv) ist ein palästinensisch-israelischer Komponist. Odeh-Tamimi spielte von 1984 bis 1989 als Keyboarder und Schlagzeuger in verschiedenen namhaften Ensembles für traditionelle arabische Musik. Von 1992 bis 1996 absolvierte er das Studium der Musikwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Es folgte ein Studium bei Younghi Pagh-Paan (Komposition) und Günter Steinke (Werkanalyse) an der Hochschule für Künste Bremen. Er bekam Einladungen zum Festival der pgnm bremen 2002 (zwei Uraufführungen) sowie 2004 nach Israel für ein Konzert des Israelischen Kammerorchesters unter der Leitung von Noam Sheriff. Samir Odeh-Tamimi erhielt Kompositionsaufträge von den Salzburger Festspielen, der Ruhrtriennale, dem Konzerthaus Berlin, den Donaueschinger Musiktagen, dem Westdeutschen Rundfunk Köln und den Festivals Musica Viva (München), Ultraschall Berlin, Zeitkunst und Klangspuren. Zu den Interpreten seiner Musik gehören das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Ensemble Modern, Ensemble MusikFabrik, Ensemble Resonanz, das ensemble mosaik sowie die Dirigenten Péter Eötvös, Vinko Globokar, Johannes Kalitzke und Alexander Liebreich.

https://de.wikipedia.org/wiki/Samir_Odeh-Tamimi

 

Liza Lim.

Liza Lim (born 30 August 1966) is an Australian composer. Lim writes concert music (chamber and orchestral works) as well as music theatre and has collaborated with artists on a number of installation and video projects. Her work reflects her interests in Asian ritual culture, the aesthetics of Aboriginal art and shows the influence of non-Western music performance practice. Lim was born in Perth, Western Australia, to Chinese parents. They were doctors who during her early years spent long periods working and studying in Brunei, and she was sent to boarding school. At the age of 11, she was encouraged by her teachers at Presbyterian Ladies' College, Melbourne to turn from piano and violin to composition. She has said that she "owes everything to them". Lim earned her Doctor of Philosophy from the University of Queensland, her Master of Music from the University of Melbourne (1996), and her Bachelor of Arts from the Victorian College of the Arts (1986). She has studied composition in Melbourne with Richard David Hames, Riccardo Formosa, and in Amsterdam with Ton de Leeuw. She has been a guest lecturer at the Darmstadt Summer School, the University of California, San Diego, Cornell University, Getty Research Institute, major Australian universities and at the IRCAM Agora Festival. She was a lecturer of composition at Melbourne University in 1991. Lim was the guest curator for the twilight concert series of the 2006 Adelaide Festival of Arts. Lim has been commissioned by some of the most eminent performers in the world including the Los Angeles Philharmonic (for whom she wrote Ecstatic Architecture for the inaugural season of the Frank Gehry-designed Walt Disney Concert Hall), Ensemble InterContemporain, Ensemble Modern, BBC Symphony Orchestra, Arditti String Quartet and the Cikada Ensemble. Her work has featured at festivals such as Festival d'automne à Paris (fr), MaerzMusik (de) at the Berliner Festspiele, Venice Biennale, Huddersfield Contemporary Music Festival and all[clarification needed] the major Australian festivals. Since 1986, Lim has worked extensively with members of the ELISION Ensemble; she is married to Daryl Buckley, its artistic director. In 2005, Lim was appointed the composer-in-residence with the Sydney Symphony Orchestra for two years. Among other works, the orchestra commissioned—jointly with the radio station Bayerischer Rundfunk—her work The Compass; in its premiere performance on 23 August 2006 at the Sydney Opera House it was conducted by Alexander Briger, William Barton played the didgeridoo. Sponsored by the German Academic Exchange Service, she spent one year in 2007/2008 as artist-in-residence in Berlin where she developed her third opera, The Navigator, inspired by Tristan and Isolde to a libretto by Patricia Sykes. She was appointed professor in composition at the University of Huddersfield in March 2008. In March 2017 her appointment to the composition unit at the Sydney Conservatorium of Music was announced.

https://en.wikipedia.org/wiki/Liza_Lim

 

Gerhard Staebler.

Gerhard Stäbler zählt zu den profiliertesten Komponisten seiner Generation: Ur- und Erstaufführungen fanden in den letzten Jahren u.a. im norwegischen Bergen (Borealis Festival und Bergen International Festival), in Bremen (Premiere des Tanztheaters The Drift), Breslau (Weltmusiktage der IGNM), Düsseldorf (PerformanceKonzertreihen und WinterAkademien im Schloss Benrath und in verschiedenen Museen der Stadt, MuziekBiennale Niederrhein), Tokio (Music Documents 13), Karlsruhe (Festival ZeitGenuss, ZKM-Festival Piano plus), Frankfurt (hr-Sinfonieorchester), Kiew, Mülheim an der Ruhr (Festival Utopie jetzt!), Ulm (Musiktheater Erlöst Albert E.), beim WDR Köln (Reihe Ensemble Europa), an der Norske Opera Oslo (Jugendoper Simon), beim Festival Acht Brücken - Musik für Köln und am Mainfranken Theater Würzburg (Musiktheater The Colour) statt. Ausgedehnte Gastspielreisen führten ihn in den letzten Jahren gemeinsam mit seinem Partner Kunsu Shim als Komponist, Lehrer und Performancekünstler nach Island, Japan, Korea, Norwegen, Portugal sowie in die USA und nach Südamerika. 2016 realisierte Stäbler zusammen mit Shim im Auftrag der Diözese Würzburg das vierteilige Projekt IM GEGENÜBER, u.a. mit eigenen und neuen Chor- und Orchesterwerken ebenso wie Kammermusik und Performances. Im Frühjahr 2017 wurde sein vom Mainfrankentheater Würzburg und der Kunststiftung NRW gefördertes Konzert für Orchester Ausgewilderte Farben unter der Leitung von GMD Enrico Calesso vom Philharmonischen Orchester Würzburg uraufgeführt. Im Mai folgte an der Norske Opera Oslo die Wiederaufnahme der Jugendoper SIMON. Außerdem gestaltet Gerhard Stäbler – u.a. in Zusammenarbeit mit Kunsu Shim – Performancekonzerte u.a. in Trier (opening 17), Duisburg, Essen, Bergen (Norwegen), Würzburg, Dresden, bei der Documenta in Kassel, an der Kunstuniversität Graz und bei den Prenninger Resonanzen (Österreich). Im Oktober 2017 reist er auf Einladung der Universität Uruguay zu einem mehrwöchigen Kompositions-Meisterkurs nach Montevideo. Von 2000 bis 2010 und seit der Wiedereröffnung im Herbst 2015 leiten Gerhard Stäbler und Kunsu Shim den EarPort im Duisburger Innenhafen als Ort für experimentelle Musik und Begegnung zwischen den Künsten.

https://gerhard-staebler.de/pages/de/biografie/kurzbiografie.php